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Zerwachsen

2019 | Toni-Areal, Zürich | Haus der Kunst Uri, Altdorf

Konzept und Modellbau: Samuel Herger

In der Arbeit Zerwachsen lasse ich aus einem in der Szenografie oft genutzten Arbeitstool – dem Miniaturmodell – eigenständige Kunstobjekte werden.
Die Modelle zeigen Wohnzimmer, die ausgelöst durch verschiedene Ereignisse, verlassen (oder nie bezogen) wurden. Die zurückgelassenen Bauten – sprich Ruinen – thematisieren Veränderung, Vergänglichkeit und Verlassenheit.

Projektbeschreibung für die Urner Werk- und Förderausstellung 2019

«[…] Die Modelle emotional und existentiell aufgeladener Räume, verlassene, verfallende oder erst entstehende Wohn- und Lebensräume, wecken unversehens den Wunsch nach Belebung und die Phantasie, es würden sich Menschen darin aufhalten, sich darin bewegen und den von Daseinsstürmen entleerten Orten wieder jenes wirkliche Leben verleihen, von dem noch die Spuren zeugen und das vor jedem Bild liegt und über jedes Bild hinausweist. Das Bild gibt hier den Raum, in dem die Zeit stillsteht. Doch werden die Räume als Spielorte genommen, lösen sie die Zeit aus der Erstarrung, bringen sie voran auf eine Zukunft hin. Denn über alles Vergangene und Verlorene, über jede Nostalgie und Melancholie hinaus atmen diese Räume eine Bewegung des Werdens und wecken die Vorstellung: Es wird einmal sein. […]»
– Urs Bugmann / Laudation Preisvergabe Urner Werk- und Förderbeiträge 2019